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Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach - Beit Jala e.V.
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Newsletter 3/2025
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Sein Freund, das Klavier: In frühester Kindheit lernte Aeham Ahmad das Klavierspiel, im syrischen Bürgerkrieg trat er damit in den Ruinen von Damaskus auf, seit seiner Ankunft in Deutschland steht es für Neuanfang und Versöhnung. Jetzt tritt der singende Pianist zum Abschlusskonzert in Bergisch Gladbach auf (Donnerstag, 30.1., 19.30 Uhr, Herz Jesu).
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Liebe Mitglieder und Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaft mit Beit Jala,
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ein großartiges Projekt geht seinem feierlichen Ende entgegen: Am ersten Advent eröffnete die Ausstellung Von Bergisch Gladbach über Beit Jala nach Bethlehem, hinzu kamen seither 20 Begleitveranstaltungen aller Art. Musik war ein immer ein tragendes Moment der Reihe, in der Weihnachtszeit sowieso. Diese Muse soll nun auch den Schlusspunkt setzen: mit dem Konzert des palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad.
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Musikalisches Brauchtum in Schildgen „Ich freu‘ mich riesig auf seine Musik, bei der auf geniale Weise europäische und orientalische Klänge miteinander verschmelzen“, sagt Achim Rieks vom Projektteam der Ausstellung und zugleich Vorsitzender vom Begegnungscafé „Himmel un Ääd“. 2016 hatte er Ahmad erstmals an die Strunde geholte, danach spielte er hier noch weitere Male auf, u. a. auch zu Lesungen aus seinem Buch „Und die Vögel werden singen“. Mittlerweile zählt Rieks die Auftritte des Künstlers in Schildgen launig zum „Brauchtum“.
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Internationaler Beethovenpreis Die Geschichte ist bekannt und allgegenwärtiger biografischer Hintergrund seines künstlerischen Schaffens. Ahmad erlangte internationale Bekanntheit als „Pianist aus den Trümmern“ in dem von IS-Kämpfern im syrischen Bürgerkrieg zerstörten Jarmuk. Dieser Stadtteil von Damaskus war 1948 als Palästinenser-Flüchtlingslager entstanden, hier wuchs Ahmad auf. Nachdem die Kämpfer ihm auch ihm noch sein Klavier zerschlagen hatten, flüchtete er 2015 über die Balkanroute nach Deutschland. Kaum angekommen, setzte er sich wieder an den Flügel und gab unzählige Benefizkonzerte für Flüchtlinge und Helfer. Noch im selben Jahr erhielt er für sein Engagement den erstmals verliehenen Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte, Frieden, Freiheit, Armutsbekämpfung und Inklusion in Bonn.
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Music für Hope Seit seinem fünften Lebensjahr lernte Ahmad Klavier spielen, in Damaskus und Homs studierte er klassische Musik von Bach über Beethoven bis Mozart. Ein Granatsplitter in der linken Hand drohte seinem Berufswunsch als Pianist einen Strich durch die Rechnung zu machen. Doch die Musik war ihm immer Antrieb und Erfüllung, auch in düstersten Stunden. In Deutschland erfand er sich neu, wurde seine „Music for Hope“ zum Markenzeichen. Seither begeistert er seine Zuhörer mit der Virtuosität seines Klavierspiels, der Emotionalität seiner Lieder, der Verbindung von abendländischem Musikkanon und arabischen Traditionen zum polyphonen Erlebnis. Und alles ist getragen von der Überzeugung, mit seiner Musik eine Brücke zwischen Menschen und Kulturen schlagen zu können.
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Vom Leid zum Hoffnungsflug In einem Erstaufnahmelager in Hessen vor zehn Jahren fing Ahmads neues Leben an, inzwischen besitzt er den deutschen Pass und hat mit Frau und Kindern in einem Dorf nahe Warburg seine zweite Heimat gefunden. Die Kraft seiner Musik bewegt auch die Zuhörer. Ahmads Spiel führt aus spürbarem Leid zum Hoffnungsflug, verführt sie bisweilen sogar zum Mitsingen. „Ich bin Pianist. Ich habe nie Fahnen geschwenkt“, sagte er unlängst bei einem öffentlichen Auftritt. „Meine Revolution ist die Musik.“
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Sehen wir uns gerne bei Musik, Sekt & Gespräch! Herzliche Grüße, Jörg Bärschneider, stv. Vors.
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Donnerstag, 30.01.2025, 19.30 Uhr Herz-Jesu-Kirche, Altenberger-Dom-Straße 140, 51467 Bergisch Gladbach-Schildgen
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„Von Bergisch Gladbach über Beit Jala nach Bethlehem“:
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Konto bei der Kreissparkasse Köln: Städtepartnerschaftsverein GL-Beit Jala e.V. IBAN DE38 3705 0299 0340 5510 15 Verwendungszweck: Ausstellung Geburtskirche
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