Beit Jala in Palästina

Tagestouren rund um Beit Jala

Als Ausgangspunkt zur Erkundung von Beit Jala und von Ausflügen im Westjordanland und zum Beispiel nach Jerusalem bietet sich Abrahams Herberge an, das Gästehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirche für Reisende im Heiligen Land. Das Drei- bis Vier-Sterne-Haus im orientalischen Stil liegt auf einer Anhöhe in der Altstadt. Es wurde 2003 als Zentrum der Begegnung für Juden, Christen und Muslime eröffnet:
www.abrahams-herberge.de

Bethlehem: Die Nachbarstadt Beit Jalas hat weit mehr zu bieten als die 1.600 Jahre alte Geburtskirche Jesu – zum Beispiel gleich nebenan die Katharinenkirche, wo Heiligabend die weltweit ausgestrahlte Mitternachtsmesse gefeiert wird, die Omar-Moschee mit dem belebten Manger-Platz und die pittoreske Altstadt.

Kloster Mar Saba: Eines der spektakulärsten Klöster im Heiligen Land überhaupt! Es wurde im Jahr 478 in der judäischen Wüste gegründet. Über mehrere Etagen schmiegt sich eine Vielzahl größerer und kleinere Gebäude an den Berg. 

Hirtenfelder: Hier, am Rande der kleinen Christengemeinde Beit Sahour, sollen die Hirten die himmlische Erscheinung gesehen haben, welche die Geburt Christi ankündigte.

Theodosiuskloster: Vom Heiligen Theodosius gegründet, von den Persern 624 zerstört. Um 1900 begannen griechisch-orthodoxe Mönche mit dem Wiederaufbau.

Nonnenkloster Hortus Conclusus: Liegt südlich von Bethlehem in Artas. Im Klostergarten werden zahlreiche Gemüsearten angebaut.

Salomons Teiche: Spektakuläres Bauwerk, südlich von Beit Jala gelegen. Der Legende nach befanden sich hier die Lustgärten von König Salomon. Die drei in den Felsen geschlagenen Zisternen (Fassungsvermögen: 300.000 Kubikmeter) wurden für die Wasserversorgung Jerusalems angelegt.

Herodium: Nur wenige Kilometer östlich von Beit Jala in der judäischen Wüste gelegen, ließ hier Herodes 37 v. Chr. die Bergkuppe abtragen und eine gewaltige Festung anlegen. 2007 wurde auf halber Höhe sein Grab im imposantem Sarkophag entdeckt. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten bietet das Herodium einen atemberaubenden Fernblick – im Osten bis zum Toten Meer/Jordanien, im Westen nach Bethlehem und Jerusalem.

Talitha Kumi: Älteste evangelische Schule im Heiligen Land (1851), fünf Kilometer westlich von Beit Jala gelegen, ein Mädchen-Internat. Der Name bedeutet im Aramäischen „Mädchen, steh auf!“ Heute unterrichtet die Schule Mädchen und Jungen, Christen und Muslime. Träger der Einrichtung ist das Berliner Missionswerk.   

Weingut Cremisan: Ist Teil des Salesianer-Kloster. Der Weinverkauf finanziert zum Teil die Berufsausbildung junger Palästinenser. Der voranschreitende Mauerbau durch das Cremisantal nahe Beit Jala droht das Anwesen von seinen umliegenden Weinbergen abzuschneiden.

(Infos aus dem Flyer „Abrahams Herberge“, 3/15)

Abrahams Herberge
Foto: Abrahams Herberge bietet einen tollen Blick über die Stadt. (Klick auf Bild für weitere Fotos.)